Viele Menschen haben sich mit dem Tragen von Brille oder Kontaktlinsen abgefunden. Aber es ist nicht zu leugnen, dass das Leben manchmal ohne diese Sehbehelfe viel einfacher wäre. Obwohl Brillen heutzutage als Modeartikel angesehen werden, sind sie oft – nicht nur beim Sport – mehr als lästig.

Glücklicherweise gibt es eine Alternative: Man kann die Augen lasern lassen zur Korrektur der Sehfähigkeit, und da diese Operationen technologisch immer besser werden und mittlerweile auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen können, sind die Erfolgsraten ausgezeichnet. Viele Patienten in Deutschland und Österreich schrecken vor den hohen Operationskosten zurück, doch auch hier gibt es Alternativen – wie wir später erläutern werden.

Was ist Laser-Augenchirurgie?

Bei Augenoperationen, die zur Korrektur von Sehproblemen eingesetzt werden, geht es im Allgemeinen darum, die Form des Auges so zu verändern, dass die auf die Netzhaut einfallenden Lichtstrahlen richtig fokussiert werden. Dies ermöglicht es fehlsichtigen Menschen, ohne Brille oder Kontaktlinsen klar zu sehen, ob sie kurzsichtig, weitsichtig oder astigmatisch sind. Die Operation selbst ist kurz und nur selten entstehen schmerzhafte Komplikationen. Bei Beschwerden kann der Arzt betäubende Tropfen verordnen.

Welche Arten der Augenlaserchirurgie gibt es?

Die wichtigsten Arten von Augenchirurgie sind:

  • LASIK
  • LASEK
  • ReLEx SMILE

Dauer der Operation: Kontrolle 120 Minuten, Operation 15–20 Minuten

Teilnarkose: Ja (über Augentropfen)

Krankenhausaufenthalt: ambulanter Eingriff

Kosten

  • In Deutschland zwischen EUR 900 (Standard Lasik) und EUR 2500 (ReLEx SMILE) pro Auge.
  • In Tschechien zwischen EUR 800 (Lasik) und EUR 1400 (ReLEx SMILE) pro Auge.

ReLEx SMILE ist ein Akronym, wobei SMILE für die Extraktion kleiner Inzisionslinsen steht und es sich um eine Art Schlüssellochoperation handelt. ReLEx SMILE Behandlungen verwenden einen hochmodernen Femtosekunden- oder Excimerlaser. Dieser kann seine gesamte Energie in kürzester Zeit verbrauchen und so das Augengewebe, insbesondere die Hornhaut, sicher und präzise schneiden.

Sogar Presbyopie (altersbedingte Sehstörung) kann damit durch die Implantation multifokaler, trifokaler oder torischer Intraokularlinsen und eines speziellen postoperativen Laserprogramms behandelt werden, was früher nicht möglich war. Die präzisen und ultrafeinen Laserschnitte bewirken, dass nach der Operation weniger Beschwerden auftreten und die Verbesserung der Sehkraft weniger Zeit in Anspruch nimmt. Mit dieser Operationsmethode auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand können häufig auch schwerere Kurzsichtigkeiten korrigiert werden, die für LASIK- oder LASEK-Verfahren ungeeignet wären.

Augenlasern in Tschechien – eine solide Alternative

Seit Jahrzehnten pilgern Patienten aus der ganzen Welt in die Tschechische Republik, um in den dort ansässigen Spezialkliniken ihre Augen lasern zu lassen. Aber warum Tschechien?

Der Name des tschechischen Wissenschaftlers Otto Wichterle wird in den Annalen der Weltaugenheilkunde großgeschrieben. 1961 entwickelte er weiche Hydrogel-Kontaktlinsen entwickelt, auf denen die modernen Kontaktlinsen basieren, und gilt damit als Erfinder der Kontaktlinsen. Bis heute erzielen tschechische Ärzte auf dem Gebiet der Augenheilkunde bedeutende Erfolge: Im Jahr 2012 implantierten sie zum ersten Mal in Mitteleuropa eine spiegelferne Intraokularlinse.

Tschechische Chirurgen verfügen also über langjährige Erfahrungen in der Augenchirurgie und nicht umsonst gilt Tschechien als das „Mekka der Augenheilkunde“. Die häufigsten komplizierten Augenoperationen in der Tschechischen Republik sind Kataraktoperation, die „intelligente“ multifokale Intraokularlinsenimplantation, die künstliche Irisimplantation und die Intraokularlinsenimplantation.

Viele der hochmodernen Spezialkliniken in Tschechien bieten ein spezielles Service für Patienten aus Deutschland und Österreich mit deutschsprachiger Betreuung an.

Für wen ist die Augenchirurgie geeignet?

Es gibt Grenzen für das Ausmaß der Kurz- oder Weitsichtigkeit, welches die Laser-Operation korrigieren kann, aber die Mehrheit der Menschen wird innerhalb der Parameter liegen. Manche Patienten können ihre Augen nicht lasern lassen, z. B. Personen mit einer Autoimmunerkrankung, einer Augenerkrankung oder Diabetes.

Holen Sie genaue Informationen bei Ihrem Chirurgen ein und klären Sie in einem persönlichen Gespräch ab, ob eine Laseroperation für Sie infrage kommt. Die Webseiten von spezialisierten Augenkliniken bieten meist vorab schon eine Fülle an Informationen, die für erste Erkundigungen infrage kommen.